Thementag Netzpolitik
Anlässlich eines Aktionstages „Fraktion vor Ort – Thema: Datenschutz, Innovation, Forschung, Bildung“ besuchten die Abgeordneten die Landesschule Pforta. Mit dem Schulleiter Herrn Schödel wurde sich in einem ausführlichen Gespräch zum Thema intensiv ausgetauscht und anschließend die Landesschule besichtigt.
Als nächste Station an diesem Tag war die Kreismedienstelle des Burgenlandkreises geplant. Die Abgeordneten konnten sich über die Inhalte und Möglichkeiten der Nutzung dieser Medienstelle informieren. Wofür dient diese Medienstelle? Welche Medien sind derzeit für wen verfügbar? Das waren nur einige Fragen, die die Abgeordneten dem Mitarbeiter des Hauses stellten und entsprechend auch Antwort erhielten.
Der späte Nachmittag war mit einem besonderen Highlight des Tages verplant. Die Abgeordneten luden die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises zu einer Filmvorführung der anderen Art ein. Da der thematische Inhalt des Tages unter anderem den Datenschutz umfasste, lag es nahe einen entsprechenden Film zu zeigen. Aber welchen? Da war im Vorfeld heftiges Grübeln angesagt, denn so viele Filme zu diesem Thema gibt es im Genre Dokumentarfilm nicht. Dem netzpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion viel dann recht spontan der Film „Meine Daten und ich“ ein – und es war ein Volltreffer. Ein inhaltlich sehr gut aufgestellter Film mit Witz, Charme und vielen Interviews von Politikern, Datenschützern und Aktivisten – ein rundum gelungener Film des jungen Regisseurs und Filmemacher Philipp Eichholtz aus Berlin. Und zur absoluten Krönung des Tages konnten die Abgeordneten den Besuchern des Films danach auch noch das Gespräch mit dem Regisseur und ihnen selbst zum Thema anbieten, denn Philipp Eichholtz freute sich zu dieser besonderen Filmvorführung eingeladen zu sein und aus seiner Sicht die Inhalte des Films zu erklären. Die Besucher wollten wissen, was ihn bewegt hat, diesen Film zu machen. Wie die Finanzierung aussah? Und ob auch wirklich in dieser Branche viel mit Rückstellungen gearbeitet wird, wenn man nicht gerade in Hollywood dreht? Die Besucher waren fast einstimmig der Meinung, dass dieser Film auch in den höheren Klassen der Gymnasien und Sekundarschulen gezeigt werden sollte, da er sehr zum Nachdenken über den Verbleib der eigenen Daten im Netz anregt und vielleicht etwas zur Aufklärung des sensiblen Umgangs mit den eigenen Daten beiträgt. Allen Besuchern hat dieser Abend sehr gut gefallen – es lohnt sich, dieses Angebot zukünftig zu wiederholen.
[Katja Bahlmann]



