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Herbstfest des Ponte Kö eV

Die Ponte Kö (Ponte [ital.] = Brücke & Kö = Kösen) wurde 1998 in Bad Kösen gegründet. Betroffene Eltern aus Sachsen–Anhalt, Thüringen und Sachsen hatten sich zum Ziel gesetzt die Lebensumstände cerebral geschädigter Kinder (und zunehmend auch Erwachsener) zu verbessern.
Den Kindern mit Mehrfachbehinderung wird seit dem eine Förderung nach der sog. PETÖ – Methode ermöglicht. Hierunter versteht man eine von dem ungarischen Arzt und Pädagogen Prof. Dr. Andras Petö (1893 bis 1967) entwickeltes Konzept, nachdem das durch Hirnschädigung hervorgerufene Lernhindernis mit besonderen, ganzheitlichen Fördermaßnahmen teilweise überwunden werden kann. Auf diese Weise können sonst dauerhaft pflegebedürftige Kinder zu einer in vielen Fällen weitreichenden Selbständigkeit im alltäglichen Handeln gelangen und ihre gesamte Persönlichkeit entwickeln.
Im Sommer 2007 zog man nach Weißenfels um und fand in der Seumestrasse ein neues Zuhause.
Anders als in vielen anderen euopäischen Staaten finanziert auch nach nunmehr 13 Jahren noch keine Krankenkasse bzw. Sozialamt diese Therapie, obwohl sie auch in Deutschland sehr erfolgreich praktiziert wird. Der Verein trägt sich durch Spenden, Sponsoring und vor Allem ehrenamtliche Tätigkeit.

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